Und was ist mit besinnlich?

Wo ist die stade Zeit geblieben?

Jedes Jahr nehme ich mir vor: „Dieses Jahr wird es eine ruhige und besinnliche Adventszeit.“ Und jedes Jahr funktioniert es nicht. Und ich weiß auch jedes Jahr nicht wirklich, woran es liegt.
Plötzlich ist der 1. Advent und es gibt noch keinen Adventskranz, die Weihnachtsdeko ist noch im Speicher, die Deko vor der Tür bestenfalls von Halloween. Und diesen Kalender erstelle ich am 30.11. – obwohl er schon vor zwei Wochen fertig sein sollte.

Und in meinem Umfeld geht es irgendwie jedem so. Wann ist das passiert? Von besinnlich zu gestresst – Alle Jahre wieder.

Natürlich hat es etwas damit zu tun, dass wir alle „gefühlt“ immer weniger Zeit haben und wenigstens bei mir, ist das auch in diesem ungewöhnlichen „Corona-Jahr“ nicht anders. Aber es liegt natürlich auch daran, dass viele von uns der Weihnachtszeit eine ganz besondere Bedeutung geben, die wir aus unserer Kinderzeit mitgenommen haben. Damals war es immer so gemütlich. Es war Zeit zum Basteln, Plätzchen backen und Dekorieren. Und auch der Bummel über diverse Weihnachtsmärkte und ein Familienausflug zum Weihnachtbaum kaufen durfte nicht fehlen.

Nur waren wir da eben noch Kinder!
Als Kind empfindet man Zeit einfach anders und die Weihnachtszeit hatte einen ganz besonderen Zauber inne. Als Erwachsene wollen wir diesen Zauber wieder spüren, uns Ruhe gönnen und die Vorweihnachtszeit genauso kuschelig verbringen. Um den Zauber aber in die Welt zu bringen, müssen wir selbst ran! Und schon sind wir wieder bei der Frage: „Wo ist bloß die zauberhafte stade Zeit geblieben?
Und wir hetzen durch und es ist Weihnachten. Nix Zauber, nix Winterwald und zauberhaft.

Wie wäre es, wenn wir es in diesem Jahr einfach mal ruhiger angehen? Dann ist es eben nicht „perfekt“ – aber dafür supergemütlich. Wenn wir bewusst innehalten und die wunderbaren Weihnachtslichter in der Nachbarschaft genießen. (Warum schaffen es eigentlich meine Nachbarn immer pünktlich? ;O)
Lasst uns zu Hause einkuscheln, Weihnachtslieder singen, vielleicht mal wieder einen Spieleabend machen und Glühwein und Punsch trinken. Das haben wir alle nötig (nach so einem Jahr)!

Heute Nacht soll es den ersten Schnee geben. Und ich werde morgen mit einem lächelnden Gesicht aufstehen und mich darüber freuen. Ganz bewusst. Weil der erste Dezember ist und es (vielleicht) schneit. Das ist doch schon ein Stückchen „Weihnachtszauber“ …

Machst du mit? Dann schau jeden Tag in ein neues Fensterl des Kalenders und lass dich von achtsamen Ideen und auch kleinen und größeren Gewinnen überraschen!

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