Gerade sitze ich an der Überarbeitung meiner Website. Bei den Überlegungen, wie ich denn meinen „potenziellen“ Kunden und Klienten kurz und bündig mitteilen kann, was ich für und mit Ihnen tun kann, sprudelte dieser Artikel aus mir raus …

„Wie werden/ bleiben wir erfolgreich in Zeiten des stetigen Wandels?“ … Ist eine Frage, die meine Kunden sich und mir häufig stellen. Und dann kommen oft und fast unvermeidlich die Begriffe „Agilität“ und „Digitalisierung“ ins Spiel. Warum? Die Antwort, die ich bekomme, ist. „Weil es gerade alle so machen.“

Das die Ansage: „Wir digitalisieren jetzt auch!“ Aber nicht der Weisheit letzter Schluss ist, haben schon viele Unternehmen lernen müssen, die sich kopfüber in die „Volldigitalisierung“ Ihrer Abläufe gestürzt haben. Sie haben nichts anderes getan als „alten Methoden“ eine digitale und vermeintlich moderne Hülle überzuziehen – oder dies versucht. Meistens löst das eine Menge Frust aus, aber nicht ein einziges der (bekannten) Probleme.
Für solch ein Projekt bin ich leider nicht zu haben. Nehmen Sie bitte Abstand von einer Anfrage, wenn Sie in diese Richtung denken sollten!

Es gibt auch Organisationen, die dieses „New Work“-Dings mal probieren wollen…

Aber nur weil sie einen Obstkorb, kostenfreies Wasser und vielleicht den allseits kommunizierten „Kickertisch“ in den Pausenraum stellen, sind sie keine neue oder bessere Organisation geworden.
Das Klein-Klein im täglichen Miteinander zwischen nicht vertrauender Führungsriege und Mitarbeitern, die keine Lust, mehr darauf haben wie Kleinkinder behandelt zu werden, wird das auch nicht verändern. Es macht auch Sinn, das Buch von Frithjof Bergmann – „Neue Arbeit, Neue Kultur“ mal zu lesen … Denn auch hier, genau wie bei der digitalen Transformation gehört einfach mehr dazu!

TRANSFORMATION ist ein gewaltiger Vorgang. Hier bewegt sich etwas, verändert sich!

Natürlich ist für viele Organisationen „agil sein“ eines der vorrangigsten Ziele, wenn sie über Digitalisierung, Arbeit 4.0, New Work und Herausforderungen der Zukunft nachdenken und eine Weiterentwicklung planen.
Allerdings ist die große Herausforderung bei der digitalen Transformation von Organisationen nicht der technische Bereich. Es gibt für alle Anforderungen eine ganze Menge Tools und Möglichkeiten.

Wichtig ist: Ganz konsequent die Kundenbedürfnisse – in den Mittelpunkt jeder Überlegung zu stellen! Ohne Kunden ist der Zweck des Unternehmens nämlich obsolet.

Sprechen wir doch stattdessen darüber, welche Fragen sich hier bereits stellen oder noch stellen werden!
Was will und braucht mein Kunde?
Wie möchte ich meine Organisation in Zukunft aufstellen, damit ich besten Kundenservice bieten kann?
Welche Chancen liegen in der Digitalisierung für uns?
Welche neuen Fähigkeiten benötigen meine Mitstreiter?
Muss und will ich überhaupt alle Bereiche „digitalisieren“ und was bedeutet das überhaupt?
Organisationsveränderung in Richtung Digital und Agile ist nämlich kein Selbstzweck! – Sie muss auch Sinn machen für die Organisation und die Menschen darin.

Was wird, wenn wir alle „agil arbeiten“ und so die Stabilität komplett verloren geht?
Wenn Netzwerke wegbrechen und Mitarbeiter überfordert werden?
Definitiv müssen sich Organisationen entwickeln, öffnen für Themen wie Digitalisierung, neue Arbeit, Agilität. Sonst wird der Wettbewerb es schneller und besser schaffen.

Dazu braucht es aber nicht „den nächsten heißen Scheiß“ bei Projekttool und virtuell Board!
Es braucht neue Wege in Führung und Organisation, um die Menschen hier nicht komplett aus dem Blick zu verlieren!
Kein „fertiges Konzept“ irgendeiner Organisationsform passt zu jedem Unternehmen und „best practice“ ist prima als Beispiel, aber längst keine Blaupause!
Um das Passende zu finden, ist nun einmal eine Menge Arbeit nötig. Überlegungen und Denken in und vor allem auch MIT der eigenen Organisation. Nicht alles passt in jeder Situation, in jedem Team, in jedem Unternehmen!

Wenn Sie mit mir zusammen über diese Entwicklung in Ihrer Organisation nachdenken möchten, tun wir das in einem gemeinsamen Workshop. Wir schauen uns ALLES an und Entscheiden was Sinn macht. Erst nach dieser Bestandsaufnahme sehen wir ob und wie wir zusammen arbeiten wollen!

Probieren wir es aus?

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