Glaubenssätze – bewusst erkennen und auflösen

Kurz hatte ich das Thema Glaubenssätze schon im Artikel „Was ist deine Realität?“ angerissen und möchte nun noch einmal etwas genauer auf das Thema eingehen.

Wenn wir aufwachsen, sind wir voller Vertrauen, Selbstvertrauen und Liebe. Dieses Urvertrauen von Kleinkindern ist wichtig für einen guten und liebevollen Start ins Leben und unseren Blick auf das Leben. Je älter wir werden umso rissiger wird oft dieses Urvertrauen durch Erfahrungen, die wir Menschen zwangsläufig machen …Wir zweifeln an uns, bekommen vielleicht das Signal, nicht „richtig“, nicht wertvoll zu sein. Das löst Schmerz und Trauer aus und wir entwickeln Schutzstrategien, um damit umgehen zu können.

In erster Linie schützen wir uns so gegen Verletzungen und die Erschütterung unseres angeborenen Urvertrauens in uns und die Welt.
Was uns schützen sollte, wird aber oft zum Problem … Denn diese erfahrenen „Glaubenssätze“ setzten sich ganz tief in uns fest und limitieren oder blockieren uns als Erwachsene. Das Gemeine daran ist, wir sorgen selbst dafür, dass diese Glaubenssätze sich bestätigen, da wir unbewusst so handeln, dass sie sich immer wieder bestätigen.
Ein Kreislauf, der bei negativen Glaubenssätzen einengt, limitiert, blockiert und uns nicht kraftvoll und vertrauensvoll in die Zukunft blicken lässt.

Negative und limitierende Glaubenssätze wie: „Immer mache ich alles falsch“, „Ich finde nie den richtigen Partner“, „Ich kriege das nie hin“ … machen uns klein, uns gegenüber und je „wahrer“ sie für uns sind, natürlich auch der Welt gegenüber. Je öfter wir unsere Glaubenssätze zur Erklärung für Ereignisse nutzen, umso mehr werden sie zu Automatismen, siehe die „selbst erfüllende Prophezeiung“. Und ganz fies ist, dass wir uns dieser negativen Überzeugungen nicht bewusst sind!

Natürlich gibt es auch Glaubenssätze, die unser Selbstvertrauen stärken und uns antreiben. So wachsen wir gleich ein paar Zentimeter, mit dem kräftigen Glaubenssatz: „Ich kann alles schaffen!“ Oder „Ich bin wertvoll und habe viel zu geben.“

Die gute Nachricht ist: Negative GLAUBENS-Sätze sind keine WAHRHEIT!
Sie lassen sich auflösen und ersetzen, wenn wir sie uns bewusst machen und schauen, woher sie denn kommen. Dies ist der erste Schritt, um sich von ihnen lösen zu können und sie zu verändern.

Dazu gibt es wirksame Selbstübungen, die ich du auch in meinem Online-Selbstlernkurs anschauen und üben kannst. Oder wir reden mal darüber?
Sehr gern unterstütze ich dich dabei in dir deine limitierenden Glaubenssätze aufzudecken und sie zu ersetzen. So bekommst du neuen Handlungsspielraum und hast wirklich eine Wahl: Annehmen oder Verändern.

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